Heilpädagogisches Werken/ Gestalten

Heilpädagogisches Werken und Gestalten

Das heilpädagogische Gestalten und Werken bietet handlungs- und beziehungsorientierte Situationen des gemeinsamen Tuns. Es gilt, Blockaden von Kindern mit Störungen auf der Handlungs- und Beziehungsebene aufzulösen, damit die Selbstheilungskräfte mobilisiert werden. Die betroffenen Kinder empfinden sich oft als handlungs- und beziehungsunfähig. Es liegt ein Nicht-Nutzen-Können der eigenen Möglichkeiten zugrunde.

Gerade auch Kinder mit Sprachproblemen haben eine Chance, sich zu √∂ffnen und sich bildnerisch auszudr√ľcken. Das gestaltende Kind macht z. B. beim Umgang mit Ton, Farbe und Pinsel durch das Ber√ľhren, Riechen, Erleben des Materials neue Erfahrungen auf unterschiedlichen Ebenen. Gef√ľhle und Handlungsimpulse werden dabei deutlich, Ver√§nderungen k√∂nnen in der Gestaltung erprobt werden. So k√∂nnen die Kinder wieder mehr in Beziehung zu sich gelangen, sich selbst kreativ erleben, in Beziehung zum Gegen√ľber kommen, die St√§rkung des Ichs erleben. Gleichzeitig werden die feinmotorische Koordinationsf√§higkeit, Kraft, Ausdauer und Phantasie gef√∂rdert.
Das Gestalten - allein oder mit anderen - wird zum spannenden und lustvollen, letztlich befreienden Akt.









Heilpädagogische Praxis
Christine Clausen-Puppe




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