Behandlungskonzept

Die individuelle Bedürftigkeit des Kindes mit Blick auf die familiennahen sozialen Zusammenhänge und seine Integration ist die Basis meines heilpädagogischen Behandlungskonzeptes. Grundlage dafür ist die ganzheitliche Betrachtungsweise des Kindes, seiner Stärken und Schwächen. Die Methodik der Behandlung geht über eine Symptomorientierung hinaus und richtet sich an der Gesamtpersönlichkeit des Kindes aus, sie ist ressourcenorientiert. Die Inhalte der Leistung richten sich nach der Besonderheit des Einzelfalls und umfassen Hilfe zur allgemeinen Entwicklung des Kindes, Integration in das familiale und soziale Umfeld. 

Mit der heilpädagogischen Leistung wird das Ziel verfolgt, den Kindern und ihren Familien unabhängig von Art und Schwere der Behinderung/ Entwicklungsauffälligkeit eine weitgehend eigenständige, dem Alter entsprechende Lebensführung zu ermöglichen und die soziale Eingliederung und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu unterstützen und zu erhalten. 

Der Aufbau einer tragenden zwischenmenschlichen Beziehung ist entscheidend für das heilpädagogische Handeln.

Die Kinder sollen eine möglichst gute Beziehung zu sich selbst (Ich-Kompetenz), zu anderen Personen (Sozialkompetenz) und zur Sach- und Umwelt (Sachkompetenz) herstellen können.

Kindern mit nicht-behebbaren Behinderungen soll die Führung eines Lebens, das der Würde des Menschen entspricht, ermöglicht werden.

 

Heilpädagogische Praxis
Christine Clausen-Puppe




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